Ostseebad Binz

Binz wurde 1318 als Fischerdorf Byntze erstmals urkundlich erwähnt. Es ist das größte Seebad der Insel Rügen und liegt an einer über 5 km langen feinsandigen Ostsee-Bucht mit dem Namen Prorer Wiek. Eingerahmt von den Buchenwäldern des Naturschutzgebietes der Granitz mit angrenzenden Steilküsten, liegt im Westen der Schmachter See und im Osten wird Binz von der Ostsee eingeschlossen. Der 5 km lange Binzer Strand ist feinsandig und steinfreie mit flach ins Wasser abfallenden Meeresgrund. Die geschützte Lage und die schwache Brandung machen Binz zum beliebten Badeort. Von der 370m langen Seebrücke gibt es einen regen Schiffsverkehr zu den anderen Seebädern auf Rügen und zu den Kreidefelsen.
Die Historie von Binz ist geprägt durch den Ende des 19.Jahrhundert bis in die 20er Jahre entstandenen Baustil der Bäderarchitektur. Architektonisch kennzeichnend sind Erker, Veranden und Holzbalkone an den Fassaden, sowie stilisierte Türme mit Kegel- und Pyramidendächern. Binz bietet ein mildes Reizklima mit über 1.800 Sonnenscheinstunden pro Jahr und gilt damit als einer der sonnenreichsten Gebiete in Deutschland.