Sehenswürdigkeiten in Binz & Umgebung

Die Urlaubsgestaltungsmöglichekeiten und Sehenswürdigkeiten in Binz und auf Rügen sind sehr vielvältig. Relaxe-Urlaub oder Aktivurlaub, für jeden ist etwas dabei.

Hier finden Sie ein paar Vorschläge, um einen unvergesslichen Urlaubstag auf Rügen erleben zu können.

Die rügensche Dampfeisenbahn - Rasender Roland

Der Rasende Roland ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine dampflokbetriebene Schmalspureisenbahn mit einer Spurweite von 750 mm auf der Insel Rügen. Die Geschichte der vor ca. 120 Jahren gegründeten Rügenschen Kleinbahnen ist geprägt durch ständige Eigentümer- und Betreiberwechsel und wirtschaftliche Turbulenzen. Seit März 2008 führt die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH den Betrieb unter dem Namen „Rügensche Bäderbahn“ in ein ruhiges und stabiles 'Fahrwasser'.

Der erste Streckenabschnitt wurde am 21.07. 1895 von Putbus nach Binz auf einer Länge von ca. 10 km eröffnet unter dem Aspekt der verkehrstechnischen Erschliessung der Region. Heute ist der Rasende Roland vor allem eine touristische Attraktion die mit nur 30 Stundenkilometer gemütlich über die Urlauber-Insel gleitet. Unter dem Motto 'der Weg ist das Ziel' stampft der Rasende Roland durch die Naturschönheiten der Insel Rügen. Die Strecke geht von Putbus nach Binz und dann weiter nach Sellin, Baabe und Göhren. An ca. 100 Tagen im Jahr fährt die Bahn auch noch von der Lauterbacher Mole ab. Die Haltestelle des Rasenden Roland ist von der Pension ANKER in ca. 5 Min. Fussweg zu erreichen.

Bitte beachten Sie das es einen Sommer- und Winterfahrplan gibt: 

Zum Fahrplan

Naturerbe Zentrum Rügen

Der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen ist ein Ausflugsziel für einen spektakulären Urlaubstag.

Hier wird wissenswertes über die Natur vermittelt auf einem über tausend Meter langem Holzsteg. Der Rundweg des Aussichtsturm schraubt sich atemberaubend bis in 40m Höhe. Die Anstrengung lohnt sich: von hier aus hat man einen spekatulären Blick in die Wälder der Umgebung und auf die tiefblaue Ostsee.

 Informationen über Eintritt und Öffnungszeiten

 

Schlösser

Im Jahre 1989 wurde ermittelt, daß von den ehemals 216 Schlössern und Herrenhäusern auf Rügen noch 165 in mehr oder minder guten Zustand existieren. In den vergangenen Jahren wurden viele wiederhergestellt und restauriert. Dabei sind die Schlösser über die ganze Insel verteilt und sind immer einen Urlaubs-Ausflug wert, da sie in der Regel öffentlich zugänglich sind und die größeren auch eine Gaststätte beherbergen.
Zu den bekanntesten Schlössern gehören z.B.:

  • Schloss Ralswiek, in der Nähe der Störtebeker Festspiele 
  • das Jagdschloss Granitz mit spektakulären Ausblick vom Turm in die Umgebung mit Blick auf die Binzer Ostseebucht und dem Wirtshaus 'Alte Brennerei'. Das Schloß liegt in unmittelbarer Nähe von Binz und kann auf einer Wanderung von der Pension ANKER erreicht werden 
  • Schloss Spyker beherbergt neben dem Gaststättenbetrieb auch ein Kulturzentrum mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen sowie einen Skulpturenpark
  • Schloss Lietzow liegt am kleinen und grossen Jasmunder Bodden und befindet sich in Privatbesitz
  • Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen

Kirchen

Auf der Urlauber-Insel Rügen gibt es fast 50 Kirchengebäude, darunter zum größten Teil evangelische und nur einige wenige katholische Kirchen. Die meisten Kirchen stammen aus dem 13. bis 17. Jahrhundert und sind über die ganze Insel verstreut. Die größe der Kirchen ist sehr unterschiedlich und reicht von der klassichen gotischen Backsteinkirche bis zur kleinen Kapelle. Oben auf dem Bild ein Blick auf 2 Kirchen (St.Nikolai-Kirche / St. Jakobi-Kirche) der Hansestadt Stralsund, die sich unmittelbar vor der Zufahrt zur Insel Rügen befinden.

Eine vollständige Auflistung aller Kirchen finden Sie hier.

Festival der Sandskulpturen unweit der Pension ANKER

Im Ostseebad Binz, in der Nähe der Pension ANKER, findet eine beeindruckende Ausstellung und Festival statt, bei der Skulpturen und Gebilde aus Sand kreiert und geformt werden. Die Ausstellung ist umgezogen vom Rande Binz in den Stadtteil Prora, in einen Glaspalast am alten Kraft-durch-Freude-Koloss an der Ostsee. Nicht nur bei schlechtem Wetter ist die Ausstellung durch die Vielfältigkeit der Motive für die ganze Familie geeignet. Dabei versammeln sich Teams aus der ganzen Welt, um die aufwendigen und kunstvollen Gebilde aus Sand zu formen. Das Sandskulpturen-Festival hat bereits eine über 10 jährige Tradition und wird auf einer Fläche von 4.000 Quadratmeter ausgerichtet. Damit gilt die Ausstellung als eine der größten überdachten Sandskulpturenschauen der Welt.

Herstellung von Sandskulpturen – eine ‚Wissenschaft‘ für sich

Wer denkt, man könne für die Erstellung der Sandskulpturen den Ostseesand vor Ort verwenden, der ist auf dem Holzweg. Jeder Urlauber, der am Binzer Ostseestrand schon mal eine Sandburg gebaut hat, der merkt ganz schnell, dass diese keine lange Lebensdauer hat. Die Sandburg fällt nach kurzer Zeit in sich zusammen. So angenehm, wie sich der feine Sand in der Binzer Ostsee-Bucht unter den Füßen anfühlt - für die Herstellung von aufwendigen und filigranen Sandskulpturen ist er nur mäßig geeignet. Die Sandkörner sind zu glatt und abgeschliffen durch den Wind und die Wellen der Ostsee. Für das Sandskulpturen-Festival muss frischer scharfkantiger Sand antransportiert werden. Nur dieser Sand gewährleitet dann in Kombination mit der ‚Überdachung‘ in Zelten, eine fast unbegrenzte Lebensdauer.

Die Entstehung einer Sandskulptur beginnt damit, daß zunächst Sandblöcke gepresst und gestapelt angeordnet werden. Dabei muss der Sand ein gewisses Maß an Feuchtigkeit besitzen. In Kombination mit der gepressten Form wird er dann zu einem bearbeitbaren und formbaren ‚Material‘. Bei der Erstellung und Gestaltung nutzen die Künstler einfache Handwerkszeuge: Eine Schaufel wird zum Formen und Bewegen des Sandes benutzt, eine Säge zum exakten Zerteilen von Abschnitten der Skulptur sowie eine Handschippe zur Modellierung der Formen. Sogar Skalpelle kommen zum Einsatz für die filigrane Gestaltung der Motive. Mit der Anwendung von Pinsel gelingt es dann den Künstlern, ihren Skulpturen eine fließende und geschmeidige Form zu geben.

Festival der Sandskulpturen: der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Die handwerkliche Gestaltung und Errichtung der Sandformen ist das eine. Vor allem kommt es aber auf ein hohes Maß an Kreativität,

 

künstlerisches Geschick und grenzenloser Fantasie und Vorstellungskraft der Schaffenden an, bevor so ein beeindruckendes Motiv entsteht. Eine Hilfestellung und Inspiration für die Gestalter (auch Carver‘ genannt), bietet das jährlich wechselnde Motto der Sandskulpturen-Ausstellung. Themen-Überschriften wie z.B. ‚Einmal um die ganz Welt‘, ‚Liebe zur Musik‘, ‚Faszination Natur‘, ‚Film und Fernsehen‘, sowie ‚Märchen der Gebrüder Grimm und andere‘ sind nur ein Auszug der Festivalhistorie. Im Jahr 2020 steht das Motto unter der Überschrift ,Die Bibel. Ihre Geschichten und Geheimnisse‘.

Weltrekord für die höchste Sandburg geht 2019 nach Binz

Dabei war es nicht der erste Versuch ins Guinness Buch der Rekorde zu gelangen. Schon 2017 scheiterten die ausführenden Carver kurz vor Vollendung der Burg, die 3 Tage vor Fertigstellung leider auseinanderbrach. Aus den Fehlern der Vorjahre gelernt, verbreiterten die extrem motivierten Teilnehmer/Erbauer aus 7 Ländern das Fundament entscheidend und benutzten deutlich mehr Sand (in Summe ca. 11 Tausend Tonnen), um die Standfestigkeit zur erhöhen. Die Mühe hat sich gelohnt: Am 5. Juni 2019 wurde das offizielle Messergebnis vom extra aus London angereisten Juror des ‚Guinness World Records‘ Herrn Pravin Patel bestätigt. Die Weltrekord Höhe von 17,66m für die höchste Sandburg geht ins Ostseebad Binz auf der Insel Rügen.

Und hier noch die genaue Adresse des Ausstellungsgeländes: Festwiese Binz, Proraer Chaussee 15, 18609 Binz. Sie erreichen das Skulpturen-Gelände nach einem Spaziergang über den Hinterausgang der Pension ANKER direkt entlang des Rundweges am Schmachter See. Danach einfach in Richtung Ortsausgang von Binz halten, Richtung Sassnitz.